Elemente Sozialer Infrastruktur


Einrichtungen, Dienste und Hilfen sind elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge und öffentlicher Fürsorge.
Soziale Infrastruktur fördert Chancengleichheit von Bürgern in Stadt und Region und trägt zu sozialer Gerechtigkeit bei. Die planvolle Berücksichtigung von sozialer Infrastruktur gehört zur Stadt-, Regional- und Raumplanung z.B. in Form von kommunaler Altenhilfeplanung, regionaler Gesundheitsplanung, wohngebietsbezogener Gesundheitsversorgung, integrierter Stadtquartiersplanung und anderen.
Es gibt zahlreiche Einrichtungen, Dienste und Hilfen Sozialer Infrastruktur. Insbesondere seit den 1970er Jahren hat sich das Aufgabenspektrum, die Art und Anzahl rasant entwickelt und ausdifferenziert. Die Inanspruchnahme ist abhängig von ihrer Erreichbarkeit, Bekanntheit und Zugänglichkeit; ihre Wirksamkeit von Qualität, bürgerorientierter Organisation und Grad der Vernetzung.
Die nachfolgende Sammlung von Elementen sozialer Infrastruktur entstand im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu wohngebietsbezogener Gesundheitsversorgung von Dr. Christa Kliemke und wissenschaftlichen Mitarbeitern im Institut für Krankenhausbau, das sich zum Institut für Gesundheitswissenschaften der TU Berlin wandelte.
Es ist eine Sammlung, die fortzuschreiben ist, denn Bedürfnisse und Bedarfslagen von Bürgern wandeln sich.
Kreativität und Fachlichkeit von Anbietern der Hilfen und von Unterstützung ändern sich, differenzieren sich aus und lassen neue Angebote entstehen.
Für Ihre Anregungen, Ergänzungen, Korrekturen sind wir dankbar. Lassen Sie uns dies wissen: barrierefrei@ifg.tu-berlin.de